Spielort

Vereinsheim des TSV Nammering

Steindobelweg, 94538 Fürstenstein

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Neuer Spielort - Neue Bühne


Die Entscheidung war gefallen. Die Theateraufführungen sollten im Jahr 2022 im Sportheim des TSV Nammering stattfinden. Soweit war alles da, der Platz, die Toiletten, Verkaufstresen, Parkplätze. Einzig eine geeignete Bühne fehlte. Für die Durchführung einer Theaterveranstaltung sicherlich kein ganz unbedeutendes Detail. Also musste eine gebaut werden. Mit viel Platz für die Kulissen und den Hintergrundbereich, einem Vorhang und Beleuchtung. Ohne wirklich zu wissen worauf er sich einlässt, hat Bühnenbauchef Robert Preisinger sofort verlauten lassen: „Des griang ma scha...“. Ein Satz den wir noch öfter hören sollten in jenen Tagen.

Ganz viel Enthusiasmus, reichlich Gottvertrauen, viel Unterstützung, etwas Arbeitsgeist, ein wenig Zeit und eine Prise Know How, das waren die Zutaten für dieses Vorhaben, die letztendlich zu dem mehr als zufriedenstellenden Ergebnis einer theatertauglichen Bühne führten.

Bis es so weit war wurde, über Wochen hinweg, tonnenweise Material herbeigeschafft, das dann von den Bühnenbauern Robert, Dominik und Alfred Preisinger, sowie Robert Bernecker und Peter Blumenstingl meist nach den 3G (gemessen, gesägt, geschraubt) verarbeitet wurde. Bis dahin hatte sich noch keiner der Beteiligten Gedanken darüber gemacht, dass das ganze Zeug nach den Aufführungen wieder weggeräumt werden muss. Hölzer für die Unterkonstruktion konnten von der Firma Kusser Granit geliehen werden, genauso wie das Gerüst von Robert Günthner. Beim Boden bekam man Unterstützung von der Firma Herbert Bauer. Die Bretter für die Bühnenverkleidung stellte Franz Richter zur Verfügung. Die vorhandenen Kulissenteile bekamen von Bühnenmaler Franz Ragaller, dem Mann der im Designeranzug malern könnte, in gewohnt erstklassigen Manier einen neuen Anstrich verpasst. Sogar ein bisschen Nostalgie kam auf, als man den Vorhang aus der alten Ersatzturnhalle in Aicha, samt unverwechselbarem Geruch wiederverwendete. Die Lichttechnik wurde extra neu angeschafft, wobei diese den technischen Ansprüchen genügt um sie später in der neuen Halle in Aicha wiederverwenden zu können, was die Kosten natürlich relativiert. Doch nicht nur im Bereich Lichttechnik, sondern ganz allgemein kann dieser Bühnenbau als Generalprobe für den Bau der Bühne in Aicha, der sich nach wie vor in Planung befindet, gesehen werden und hat uns sicherlich nicht nur eine Menge Freude sondern auch Erfahrungsschatz für die bevorstehenden Aufgaben gebracht. Abschließend bleibt uns nur noch Danke zu sagen an alle, die dieses Projekt in irgend einer Weise unterstützt haben und wir hoffen, dass das Ergebnis uns, sowie dem Publikum als Kulisse für einen unvergesslichen Abend dienen wird.